AK Geologie und Geophysik - Nationales Polarprobenarchiv (NAPA)

Das Nationale Polarprobenarchiv (NAPA) in Berlin-Spandau dient der langfristigen Aufbewahrung von Gesteinsproben, die vorzugsweise von universitären geowissenschaftlichen Antarktis- und Arktis-Projekten stammen, zu Dokumentations- und Vergleichszwecken sowie zur weiteren wissenschaftlichen Bearbeitung.

Die Idee zu einem zentralen Archiv für Gesteinsproben aus den Polargebieten entstand beim Treffen 2004 des Arbeitskreises Geologie und Geophysik der Polargebiete in Hannover.

Die Proben sind in einer Access-Datenbank erfasst und in Aufschlusskarten dokumentiert. Bisher eingelagerte Proben stammen aus verschiedenen Gebieten der Antarktis, wie Victoria-Land, Dronning-Maud-Land, Shackleton Range, Marie-Byrd-Land, als auch aus der Arktis, wie Spitzbergen und Ellesmere Island (Kanada). Kernstücke sind die Antarktis-Gesteinsprobensammlungen der Uni Aachen (Sammlung Spaeth und Bauer) mit ca. 1300 Proben, der Uni Frankfurt (Sammlung Kleinschmidt und Doktoranden) mit über 3000 Proben und der Uni Bremen (Sammlung Scheibner und Studenten) mit ca. 1500 Proben.

Zusammen mit den in der BGR am Standort Hannover aufbewahrten Gesteinsproben aus den Polargebieten, die von BGR-Mit-arbeitern genommen wurden, steht ein umfangreicher Fundus zur Verfügung, auf den für weitere Projekte zugegriffen werden kann.

Standort des Nationalen Polarprobenarchivs:
BGR Dienstbereich Berlin, Haus 4, Raum 3, Wilhelmstr. 25-30, 13593 Berlin

Kontakt:
PD Dr. Nikola Koglin
Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe Hannover
Tel. 0511 643 2810
nikola.koglin[at]bgr.de

Sprecher des Arbeitskreises

Prof. Jens O. Herrle

Goethe-Universität Frankfurt, Institut für Geowissenschaften

Prof. Cornelia Spiegel

Universität Bremen, Fachbereich Geowissenschaften

 

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